Sterberegister der Trentiner Gefallenen des Ersten Weltkrieges

Seit 2005 hat das Museum mit der Z√§hlung und der Sammlung von Daten der im Ersten Weltkrieg gefallenen Trentiner Soldaten begonnen. Mit dem von der Autonomen Provinz Trient gef√∂rderten Projekt konnte ein¬† Register der im Ersten Weltkrieg gefallenen Trentiner geschaffen werden, das online auf der Seite von Trentino Cultura unter dem Stichwort ‚ÄěPatrimonio online‚Äú zur Verf√ľgung steht.

F√ľr jeden Gefallenen wurde eine eigene Dateikarte mit dem Nachnamen, Vornamen eventuellen Spitznamen, den Geburts- und Sterbedaten, dem Bestattungsort, dem Familienstand, eventuellen Kindern, Wohnort, Beruf, Name der Eltern, Einheit und Rang des Gefallenen sowie eventuell erhaltene Auszeichnungen angelegt. Die Todesursachen und -umst√§nde sind, soweit bekannt, kurz zusammengefasst angegeben. Falls vorhanden wurde das Foto des Verstorbenen und handschriftliche Aufzeichnungen eingef√ľgt.

Auf dem Portal steht eine Suchfunktion zur Verf√ľgung. Des Weiteren sind Informationen zu den Quellen sowie Literaturhinweise angegeben.

Von den √ľber 55.000 Trentiner Soldaten, die zwischen 1914 und 1918 in Galizien, Serbien und an der italienischen Front k√§mpften, starben √ľber 11.000 in den Sch√ľtzengr√§ben, Lazaretten und in den Kriegsgefangenenlagern. Ihre Leichname wurden auf Friedh√∂fen bestattet, die von den wenigsten Familien aufgesucht werden konnten.

Der Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie, in deren Armee der Großteil kämpfte und der Anschluss des Trentino an das Königreich Italien hatten eine akkurate und gebotene Erhebung der Verluste behindert. In der Nachkriegszeit war es die örtliche Bevölkerung, die das Gedenken an ihre Gefallenen wachhielt, mit dem Bau von Monumenten und Gedenksteinen auf den Friedhöfen, in Kirchen und auf den Plätzen.

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